Vier fiese Fressfallen

Wenn mal wieder die Hose kneift, ärgern wir uns. Irgendwie haben wir in der letzten Zeit zu viel gegessen. Aber wie das passieren konnte, können wir gar nicht mehr so genau sagen. Vielleicht sind Sie in eine der fiesen Fressfallen getappt. EAT SMARTER hat vier von ihnen entlarvt und zeigt Ihnen, wie Sie diese beim nächsten Mal locker aus dem Weg räumen können.

Fressfalle „Essen in Gesellschaft"
Auch wenn es uns nicht bewusst ist: Sitzen wir beim Essen mit anderen Menschen am Tisch, kopieren wir häufig unbewusst ihr Essverhalten. Essen alle Tischnachbarn langsam, essen wir auch langsam. Essen sie aber schneller, tun wir es ihnen gleich. Allein schon deswegen, weil wir uns ja nicht anhören wollen, wieder der letzte am Tisch gewesen zu sein. Versuchen Sie beim nächsten Essen mit Kollegen einmal bewusst auf ihre Ess-Tempo zu achten. Es fällt Ihnen schwer? Dann nehmen Sie die nächste Mahlzeit vielleicht einmal allein ein. Haben Sie Ihr Tempo gefunden, kann Ihnen die nächste gemeinsame Mahlzeit nichts mehr anhaben.

 

Fressfalle „Vielfalt"
Die Situation tritt vor allem an Buffettischen auf: Vor einem stehen viele Gerichte, Fingerfood und kleine Snacks. Und weil alles so lecker aussieht, legt man sich unbewusst auch gleich den ganzen Teller damit voll. Die Folge: Man isst schneller und letztendlich auch mehr, als man eigentlich geplant hat. Die Lösung ist eigentlich recht simpel: Versuchen Sie, beim nächsten Buffet nur zwei oder drei verschiedene Lebensmittel auf den Teller zu legen. Sie werden automatisch langsamer essen und so weniger Kalorien aufnehmen. Dieser Trick lässt sich auch auf andere Situationen übertragen, etwa wenn Sie abends in geselliger Runde sitzen und vor ihnen zahlreiche Knabbereien wie Erdnüsse, Chips oder Schokolinsen liegen.

Fressfalle „Tellergröße"
Je größer der Teller, desto kleiner wirkt die Portion. Und so haben wir nach dem Essen das Gefühl, weniger stark satt zu sein. Dieses Phänomen hat der amerikanische Wissenschaftler Brian Wansink in zahlreichen Versuchen bestätigt. Das Interessante: Waren die Teller aber kleiner, fühlten sich die Testpersonen mit derselben Menge an Essen nach der Mahlzeit gesättigter. Versuchen Sie also, die nächste Portion einmal voneinem kleineren Teller zu essen.

Fressfalle „Werbeversprechen"
Auf den ersten Blick versprechen Light-Produkte weniger Kalorien. Immerhin sind sie ja zuckerreduziert und fettarm, so steht es ja auch auf den Verpackungen. Der Haken an der Sache: In dem Bewusstsein, die kalorienreduzierte Version gewählt zu haben, isst man am Ende dann insgesamt doch mehr von diesen Light-Produkten. Daneben haben viele Light-Produkte sowieso kaum weniger Kalorien als das herkömmliche Produkt. Wo zum Beispiel „zuckerreduziert" draufsteht, wird Fett zugegeben oder umgekehrt. Außerdem ist „light" kein geschützter Begriff. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte die Angaben vorher miteinander vergleichen.

 

Quelle: unbekannt

26.11.15 20:40

Letzte Einträge: Die verschiedenen Ana-Typen, Anas Lieblinge, Was ist geschehen?, Tipps gegen FA´s

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen